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Ein Markt für alle Sinne

Pressemitteilung   •   Dez 08, 2019 18:24 CET

Nick Bayer aus Treysa freute sich über Süßigkeiten vom Nikolaus.

„Guck mal, das ist ja hübsch!“ Wer sich am vergangenen Sonntag durch die Flure und Räume der Hephata-Werkstätten für Menschen mit Behinderungen am Lindenplatz begab, hörte Varianten dieses Satzes immer wieder. Mehrere tausend Menschen besuchten den Weihnachtsmarkt auf dem Hephata-Stammgelände in Schwalmstadt-Treysa. Mehr als 70 Stände luden zum Schlendern und Schlemmen ein.

„Guck mal, das ist ja toll!“ - das galt selbst bei dem vorweihnachtlichen Nieselwetter. Die weitaus meisten Stände des Marktes befanden sich in beheizten Innenräumen. Hier boten Hephata-Betriebe und Werkstätten sowie externe Händler kreative Dekoartikel und Geschenke zu Weihnachten an. In diesem Jahr standen Produkte aus Naturmaterialien hoch im Kurs. Unter anderem gab es die bei Anette Kreuter und Kollegin Ellen Döring sowie Klientin Julia Strenzel zu kaufen: In der abteilungsübergreifenden Gruppe der Hephata-Werkstätten für Menschen mit Behinderungen waren Kobolde aus Salzteig, Adventsschmuck aus Moor, Hagebutten, Tannenzapfen und Holz oder auch Weihnachtsbäume aus Wolle und Knöpfen entstanden.

Natur-Art-Deko gab es auch bei Karin und Karsten Schmidt aus Frielendorf, die zum ersten Mal einen Stand auf dem Hephata-Weihnachtsmarkt hatten. Sie verarbeiten Hölzer, Wurzeln und Zweige mit anderen Materialien zu rustikal-festlichen Dekorationen. Madeleine Nigge aus Guxhagen war mit ihrem Näh- und Strick-Stand bereits zum fünften Mal dabei: „Die Renner sind die Leseknochen und die Lavendelmäuse“. Stefanie Wieddekind, Sabine Ullrich-Aust und Klient Franz Dorcic, Marta-Mertz-Haus der Hephata-Sozialen Rehabilitation, hatten neben den Verkaufsschlagern der vergangenen Jahre - Krippen aus Holz und Holzsterne - auch Fröbelsterne aus Papier dabei. Ida Gazenbiller und Klient Thorsten Justus, Für Uns-Manufaktur Treysa und Fritzlar, hatten an ihrem Stand selbst gemachte Holzdekorationen sowie Karten, Notiz-, Koch-, Kalender- und Fotobücher im Angebot.

„Riech mal, wie lecker!“ - das galt an vielen Stellen des Marktes. Vor allem auch in der Mitmach-Bäckerei. Hier konnten die jungen Besucher kleine Erinnerungen zum Schmücken und Naschen basteln. Luka Lingner (9) und Kumpel Lukas Otto (8) verzierten Adventskerzen aus Schoko-Lebkuchen dick mit Smarties und Zuckerguss. Am Tisch nebenan bastelten Emil (4) und Johann (1) mit ihren Eltern Julia und Florian Pauli Weihnachtssterne aus Pappe.

„Hör mal, wie schön!“ - sowohl das Akustik-Duo „Twogether Music“ als auch der Hephata-Posaunenchor sorgten mit ihren Auftritten für besinnliche und beschwingte Stimmung - und einen gut besuchten Lindenplatz. Vor der Bühne sammelten sich nur noch mehr Besucher, als der Nikolaus kam und Päckchen mit Süßigkeiten unter den Besuchern verteilte, von denen viele Gedichte und Verse vorbereitet hatten.

„Sieh mal, was für ein Theater!“ - das Spielraumtheater aus Kassel zeigte zweimal das Kinder-Theaterstück „Die Steinsuppe“ und sorgte für eine gut besuchte Kantine am Lindenplatz.

„Da geht’s ja noch weiter!“ – der Weihnachtsmarkt ging hinter dem Lindenplatz weiter: Die Hephata-Gärtnerei hatte auch in diesem Jahr wieder ihre Gewächshäuser geöffnet. Neben Weihnachtssternen in vielen Farben und Formen, erfreuten sich dekorierte Zweige, Kränze und Kerzenständer großer Beliebtheit. Martina Kuhl gefielen die Gestecke in weißen Farben: „Ich bin schon öfter hier gewesen, es interessiert mich und ist auch preislich okay.“ (red)

  • Am kommenden Wochenende, 13. bis 15. Dezember, findet der Schwälmer Weihnachtsmarkt in Schwalmstadt-Ziegenhain statt. Dort gibt es noch bis zum 15. Dezember Lose für das Hephata-Gewinnspiel und findet auch ab 17 Uhr die Verlosung statt. Der Hauptgewinn ist ein neuer „Skoda Fabia“, zudem gibt es weitere große Preise und 500 Weihnachtssterne als Direktgewinne. Ein Los kostet zwei Euro. Die Lose gibt es bis zum Schwälmer Weihnachtsmarkt in der Hephata-Informationszentrale, der Hephata-Gärtnerei, dem Hephata-SB-Laden sowie bei verschiedenen Schwalmstädter Einzelhändlern und bei der Schwalm-Touristik in Ziegenhain.

Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in der Pflege und Betreuung von Senioren, in Förderschulen und der beruflichen Bildung.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

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