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Abschlussfeier an der Hephata-Klinik: Krankenpflegehilfe-Examen öffnet Türen

Pressemitteilung   •   Sep 14, 2020 15:44 CEST

Sonnenblumen für die Absolventen der Krankenpflegehilfe-Ausbildung. Alle Namen von links nach rechts finden Sie in der Bildbeschreibung am Ende des Haupttextes.

Nach nur einjähriger Ausbildung einen qualifizieren Abschluss zu haben in einem der gefragtesten Berufsfelder weit und breit: Dies bietet die Schule für Krankenpflegehilfe der Hephata-Klinik. „Mir hat die Ausbildung bei der Hephata Diakonie Türen geöffnet“, sagt Amer Abu Samra. Der 53-Jährige ist einer von elf Absolventen der Krankenpflegehilfe-Schule.

Ein Jahr lang hat der gebürtige Syrer noch einmal die Schulbank gedrückt und sich in der Krankenpflege ausbilden lassen. Nun kann er beruflich durchstarten. „Ich arbeite gern mit Menschen“, sagt Amer Abu Samra, der im Gilserberger Ortsteil Lischeid wohnt. Die Freude an der Arbeit mit Menschen war es wohl auch, was ihn so erfolgreich machte – neben dem fachlichen Interesse an der Ausbildung. „Herr Abu Samra hat neben Frau Axt und Frau Fischer eine der besten Prüfungen abgelegt“, würdigte Heidrun Freitag, stellvertretende Schulleiterin der staatlich anerkannten Schule für Krankenpflegehilfe der Hephata-Klinik seine Leistungen. Einige Schüler seien über sich hinaus gewachsen und hätten Mut bewiesen, sich ihren Ängsten vor Veränderungen ihrer Zukunft zu stellen, so Freitag. Prüfungsausschuss-Vorsitzende Brita Ziske vom Regierungspräsidium Darmstadt zeigte sich ebenfalls zufrieden über die „guten Ergebnisse“ beim Examen.

„Sie waren stets eine große Hilfe“, bedankte sich stellvertretende Schulleiterin Heidrun Freitag zudem bei den Praxisanleitern. Es verdiene Respekt, als Erwachsener noch einmal die Schulbank zu drücken und eine zusätzliche Ausbildung wie die an der Krankenpflegehilfe-Schule zu absolvieren, so Geschäftsführer Alexander Stein von der Leitung der Hephata-Klinik. Stein ermutigte die Absolventen, sich zu bewerben – „Bedarf in Pflegeberufen gibt es immer und überall – auch in der Hephata Klinik.“

Beruflich nochmal neu beginnen und in relativ kurzer Zeit eine Ausbildung abzuschließen – diese Möglichkeit schätzen die Absolventen der Schule für Krankenpflegehilfe. Und manchen ist dafür kein Weg zu weit: Christiane Gäbler (58), Karin Fischer (53) und Sonja Axt (51) haben sich als Stationshilfen des Kreiskrankenhauses Rotenburg durch die Ausbildung zu Krankenpflegehelferinnen weiterqualifiziert. Gemeinsam arbeiten sie weiter im Kreiskrankenhaus Rotenburg – nun mit Examen in der Tasche. „Es ist toll, dass es hier diese Möglichkeit gibt“, so die drei Absolventinnen aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Dies findet auch Amer Abu Samra. Auch, wenn er künftig nicht in der Pflege arbeiten wird, sondern in seinem früheren Beruf als medizinischer Laborant im Krankenhaus in Ziegenhain. Amer Abu Samra ist sich sicher: „Die Ausbildung bei Hephata hat mir hierfür die Tür geöffnet.“

Ihr Examen bestanden haben: Sonja Axt (Mecklar), Karin Fischer (Alheim), Christiane Gäbler (Alheim), Cansu Derinogullu (Stadtallendorf), Benjamin Schmoll (Niederaula), Tanja Käufler (Treysa), Anna Moos (Treysa), Gözde Güc (Stadtallendorf), Tobias Borree (Treysa), Amer Abu Samra (Gilserberg) und Laura Apel (Homberg (Efze)).

Bildunterschrift Gruppenfoto:
Sonnenblumen für die Absolventen der Krankenpflegehilfe-Ausbildung (vorne, von links): Sonja Axt (Mecklar), Karin Fischer (Alheim), Christiane Gäbler (Alheim), Heidrun Freitag (stellvertretende Schulleitung). Dahinter, von links: Lorena Biesenroth-Miltz, Nadine Becker und Angela Gumenscheimer (Praxisanleiterinnen), Cansu Derinogullu ‚(Stadtallendorf), Benjamin Schmoll (Niederaula), Tanja Käufler (Treysa), Anna Moos (Treysa), Julia Fenner (Stationsleitung) und Ruth Engelbrecht (Dozentin). Hinten, von links: Anette Geisel und Matina Dambmann (Praxisanleiterinnen), Gözde Güc (Stadtallendorf), Tobias Borree (Treysa), Amer Abu Samra (Gilserberg) und Laura Apel (Homberg).

Bildunterschrift Portrait:
Amer Abu Samra sagt: „Mir hat die Ausbildung bei der Hephata Diakonie Türen geöffnet.“ Der 53-jährige Syrer ist einer von elf Absolventen der Krankenpflegehilfe-Schule.

Bildunterschrift Rotenburg:
Freuen sich über das Examen (von links): Karin Fischer, Sonja Axt und Christiane Gäbler, die im Kreiskrankenhaus Rotenburg arbeiten.

Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in der Pflege und Betreuung von Senioren, in Förderschulen und der beruflichen Bildung.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

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